Streng geheim
Geheimparty
Eine Nacht. 200 Plätze. Nur für Jahrgänge 1980–1990. Einmal wieder die Sau rauslassen, alte Gesichter sehen, so tun, als wären wir noch 22 — und am nächsten Tag drei Tage Regeneration einplanen.
Location, Line-up und Uhrzeit bleiben geheim — bis kurz vorher.
Was wir verraten dürfen
Mehr gibt es nicht — versprochen. Alles Weitere bekommen die 200 Eingeladenen per E-Mail.
Geschlossene Gesellschaft. Nur wer auf der Liste steht, kommt rein. Kein offener Verkauf.
Klassiker von früher — Käseigel inklusive. Niemand muss hungrig nach Hause.
Synth-Pop, Neue Deutsche Welle, 90er-Hits. Wer auflegt? Streng geheim.
Location, Datum, Uhrzeit, Line-up — alles per E-Mail an die Angemeldeten.
Kleine Erinnerung
Wir sind jetzt alle so zwischen 35 und 45. Heißt: Spontansein braucht etwas Vorbereitung. Hier die freundliche Erinnerung an Dinge, die vor zwanzig Jahren noch keine Rolle gespielt haben.
Oma, Schwiegermama oder die Nachbarin mit dem Netflix-Account — Hauptsache, jemand schläft mit den Kindern ein, nicht du.
Die Monstera vergibt vieles, aber keinen Kater von drei Tagen. Lieber vorher einmal durch.
Hund, Katze, Hamster — irgendwer muss füttern. Schick rechtzeitig die WhatsApp an die beste Freundin.
Das ist kein Witz. Wer um 23 Uhr noch tanzen will, muss um 15 Uhr kurz die Augen zumachen. Sportlerregeneration.
„Ich bin morgen wieder fit für Familienfrühstück“ klingt mutig. Plan B haben wir trotzdem mal notiert.
Lederjacke aus dem Schrank, alten Lieblingssong rauskramen, einmal vor dem Spiegel üben: „Du hast dich gar nicht verändert!“
Und falls jemand fragt: Nein, du gehst nicht „nur kurz auf ein Glas“.
Anmeldung
Eine einzige Anmeldung pro Person. Es zählt der Eingang — wer zuerst kommt, ist dabei. Danach: Babysitter buchen, Pflanzen gießen, Lederjacke lüften.